Informationen der Geschäftsstelle: PSV Sport während Corona

Corona Regeln für den PSV Sport
24. Juni 2020
Ferien am Ort 2020 – AUSGEBUCHT!
2. Juli 2020
PSV Haus

Liebe Sporttreibenden des PSV,

wir möchten euch aktuell über dem PSV Sport während der Pandemie-Zeit informieren.

Leider sind die Sportstätten – bis auf die Wiese der Bogenschützen – der Polizei immer noch nicht nutzbar. D.h. Leichtathletik, verschiedene Gymnastikgruppen, Judo und Ju-Jutsu sowie Volleyball sind aktuell – nur bedingt in Ausweichstätten – In- und Outdoor – möglich.

Wichtig für die PSV Vereins- und Geschäftsführung  ist, nochmals alle geltenden Regeln, die jetzt bis 31.8.2020 festgelegt worden sind, mitzuteilen und bitten euch, diese auch unbedingt zu eurem eigenen Schutz und der vielen Menschen, die zu uns in den Sport kommen (u.a. ganz viele Teilnehmer der Risikogruppen Herz, Lunge sowie ältere Menschen, ab 50 Jahren) einzuhalten:

Der Sportbund Rheinland hat diese wie folgt auf seiner Homepage zusammengefasst:

Welche Regelungen gelten für den Sportbetrieb ab 24. Juni 2020?

Gemäß der 10. Corona Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz ist ab dem 24. Juni 2020 das gemeinsame sportliche Training und der Wettkampf in Gruppen von bis zu zehn Personen (einschließlich des/der Übungsleiter) ohne Einhaltung des Mindestabstandes zulässig; dies gilt auch für den Kontaktsport. Bei darüber hinausgehenden Gruppengrößen gelten die Schutzmaßnahmen, insbesondere das Abstandsgebot von mindestens 1,50 m.

Sofern wegen der Art der sportlichen Betätigung, insbesondere in geschlossenen Räumen, mit einem verstärkten Aerosolausstoß zu rechnen ist, ist der Mindestabstand zwischen Personen auf 3 m zu verdoppeln.

Zur Reduktion des Übertragungsrisikos ist zu beachten, dass das Abstandsgebot regelmäßig eingehalten wird und bei der Nutzung von Schwimmbädern sowie bei der sportlichen Betätigung in geschlossenen Räumen die Personenbegrenzung auf 1 Person pro 10 qm (bei mehr als 10 gleichzeitig anwesenden Personen) und die Pflicht zur Kontakterfassung gelten.

Zuschauer sind nur nach Maßgabe der in Hygienekonzepte für Veranstaltungen im Innen- und Außenbereich zugelassen.

Diese Regelungen gelten bis einschließlich 31. August 2020.

Welche Hygienemaßnahmen müssen während des Sportbetriebes eingehalten werden?

Das Land Rheinland Pfalz hat für den Trainings- und Wettkampfbetrieb im Außen- und Innenbereich spezifische Hygienekonzepte erlassen, die zwingend einzuhalten sind. Ab dem 24. Juni ist auch der Trainings- und Wettkampfbetrieb in Kontaktsportarten bei einer Personenzahl von maximal zehn Personen (inklusive Übungsleiter) wieder zulässig. Für die Durchführung von Wettkampfveranstaltungen sind neben den Hygienekonzepten für den Sportbetrieb auch die Hygienekonzepte für Veranstaltungen zu beachten. Eine Bewirtung im Rahmen des Trainings- und Wettkampfbetriebes darf nur unter Beachtung der Auflagen und des Hygienekonzeptes für die Gastronomie erfolgen. Die Hygienekonzepte des Landes gelten bis einschließlich 31.August 2020. Für den Wettkampfbetrieb sind unter Umständen auch spezifische Vorgaben des jeweiligen Fachverbandes zu beachten.

Hygienekonzept für den Sport im Außenbereich
Hygienekonzept für den Sport im Innenbereich
Hygienekonzept für Veranstaltungen im Außenbereich
Hygienekonzept für Veranstaltungen im Innenbereich
Hygienekonzept Gastronomie
Hygienekonzept für Fitnessstudios
Hygienekonzept für Freibäder
Hygienekonzept für Hallenbäder

Wer ist verantwortlich für die Umsetzung der behördlichen Vorgaben?

Verantwortlich für die Organisation des Sport- und Wettkampfbetriebes und die damit verbundene Einhaltung der behördlichen Auflagen ist der Vorstand. Er hat alle organisatorischen Maßnahmen zu treffen, dass die aufgeführten Auflagen eingehalten werden. Zu den organisatorischen Maßnahmen gehört auch eine entsprechende Unterweisung der Übungsleiter, Schieds- und Wettkampfrichter die den Trainings- bzw. Wettkampfbetrieb durchführen. Vorstände aus Vereinen mit vereinseigenen Sportstätten müssen durch organisatorische Maßnahmen sicherstellen, dass insbesondere der Zutritt zu den Sportanlagen so geregelt wird, dass keine Warteschlangen und größere Menschenansammlungen entstehen. Empfehlenswert sind hier für den Trainingsbetrieb Voranmeldesysteme und ausreichende zeitliche Übergänge zwischen einzelnen Trainingsangeboten. Oberstes Prinzip ist die Minimierung von Risiken in allen Bereichen.

Dieser Punkt ist insbesondere ein Appell an den gesunden Menschenverstand. Wenn Vorstände bei einer Maßnahme ein ungutes Gefühl haben, sich über die möglichen Risiken nicht im Klaren sind, sollte darauf verzichtet werden oder alternativ eine risikofreie Aktivität gesucht werden.

Wer entscheidet über die Öffnung von Sportstätten?

Sportanlagen für den Sportbetrieb im Außen- und Innenbereich dürfen grundsätzlich nur genutzt werden, wenn der Träger der Einrichtung oder der Anlage einer Öffnung zugestimmt hat. Vereine, die kommunale Sportstätten nutzen, müssen sich an ihre zuständige Kommune wenden. Diese entscheidet über die Öffnung der Sportanlage und über die Bedingungen zur Nutzung der Anlagen. Ein Anspruch auf die Öffnung der Sportstätte besteht nicht. Vereine, die vereinseigene Sportstätten unterhalten, entscheiden selbständig über die Öffnung der Anlage. Hier ist der Vorstand dafür zuständig, für die Einhaltung der Auflagen zu sorgen. Vereine, die kommunale Sportstätten gepachtet haben, sollten sich hinsichtlich der Öffnung der Sportstätte mit ihrer Kommune abstimmen. Nicht jedes Pachtverhältnis berechtigt dazu, eigenständig über die Öffnung der Sportstätte seitens des Vereins zu entscheiden.


Gibt es Vorgaben für die Größe der Trainingsgruppen?

Eine generelle Vorschrift für die Gruppengröße gibt es nicht. Einzig für Kontaktsportarten ist die Gruppengröße ab dem 24. Juni in Gruppen begrenzt bis zu maximal zehn Personen (einschließlich Übungsleiter) zulässig. Geht die Gruppengröße darüber hinaus ist die Durchführung von Kontaktsport nicht möglich. Für alle anderen Trainings- und Wettkampfangebote gelten die vom Land erlassen Auflagen, solange diese eingehalten werden, ist die Gruppengröße nicht beschränkt.

Beim Sport im Freien ist die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern bzw. bei erhöhtem Aerosolausstoß 3m (Gruppengröße über zehn Personen), maßgeblich. Hier müssen Vorstände und Übungsleiter verantwortungsvoll bei der Gestaltung der Gruppengröße ab zehn Personen vorgehen. Entscheidungskriterien sind hier die Art der Sportart, also die Frage, wie einfach der Mindestabstand eingehalten werden kann.

Dies ist bei einer Gymnastikgruppe einfacher, als beispielsweise in einer Mannschaftssportart.

Eine Rolle spielt auch das Alter der Teilnehmer am Training. Im Kinder- und Jugendbereich ist hier besondere Sorgfalt geboten.

Die Trainingsgruppen ab zehn Personen müssen so gestaltet sein, dass der Übungsleiter immer in der Lage ist, die Übungsgruppe so zu führen, dass der Mindestabstand eingehalten werden kann. Im Zweifelsfall, insbesondere bei jüngeren Kindern gilt, je kleiner die Gruppe, desto besser. Möglich ist es auch im Kleinkindbereich das Training nur bei Begleitung eines Elternteils zu ermöglichen.

Beim Sport im Innenbereich ergibt sich die Gruppengröße ab zehn Personen grundsätzlich aus den Vorgaben zur Begrenzung der Personenzahl pro Quadratmeter. Zulässig bei Gruppen über zehn Personen ist eine Person pro 10 qm. Zusätzlich ist während des Sportbetriebes die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m, bzw. bei erhöhtem Aerosolausstoß 3 m,  sicherzustellen. Auch hier ist je nach Sportart und Alter der Teilnehmer sorgfältig abzuwägen, unter welchen Bedingungen das Training bzw. der Wettkampf den Auflagen entsprechend und möglichst risikoarm durchgeführt werden kann.

Kann der Trainingsbetrieb alternativ an anderen Örtlichkeiten im Freien stattfinden, wenn die kommunalen Sportstätten nicht geöffnet werden?

Das ist möglich, allerdings sind auch hier die Vorgaben der Hygienekonzepte einzuhalten. Aus versicherungstechnischer Sicht, müssen Angebote, die alternativ außerhalb der normalen Sportstätte stattfinden, immer mit dem Vorstand des Vereins abgestimmt werden. Versichert über den Sportversicherungsvertrag sind nur offizielle Trainingsangebote des Vereins. Privatinitiativen von Übungsleitern und Mitgliedern würden nicht unter den Versicherungsschutz fallen.

Muss im Sportbetrieb eine Schutzmaske getragen werden?

Beim Sportbetrieb muss keine Schutzmaske getragen werden. Gegebenenfalls könnte die Notwendigkeit aber beim Betreten und Verlassen der Sportstätte notwendig sein.

Der PSV Vorstand hat sich für die Maskenpflicht – bis 31.8.2020 – bis zur Matte/ins Studio entschieden! Wir bitten um Einhaltung dieser Vorgabe und um Information an die Gruppenteilnehmer. Gründe haben wir oben bereits erwähnt. Dankeschön!


Die Geschäftsstelle ist ab 1.7. vormittags, von 10.00 Uhr – 13.00 Uhr, auch wieder für den Publikumsverkehr geöffnet
.

Bleibt weiterhin alle gesund, seit achtsam mit euch selbst und in der Begegnung mit Anderen, damit wir alle möglichst lange „unseren“ Sport durchführen und anbieten können.

Beste Grüße

Claudia Pütz
Hauptamtliche Geschäftsführerin

Stand: 26.06.2020