Was ist Rehabilitationssport?
Rehabilitationssport wirkt mit den Mitteln des Sportes ganzheitlich auf Menschen mit Behinderung oder beeinträchtigten körperlichen Funktionen ein. Bevor Sie damit beginnen, sollte ein ärztliches Beratungsgespräch vorausgehen!

Rehabilitationssport heißt beim PSV:
Das Training findet unter Anleitung eines speziell ausgebildeten Übungsleiters statt. Kommunikation mit anderen Betroffenen und Gleichgesinnten im Ambiente der PSV Sport- und Begegnungsstätte ist Bestandteil jeder Trainingseinheit. Durch ein im Sommer 2016 durchgeführtes Audit des Behinderten- und Rehabilitationssport-Verbandes wurde dem PSV Wengerohr ein qualitativ sehr gutes Reha-Sport Angebot, personell sowie auch räumlich, bestätigt.

Ziele des Rehabilitationssports?
Zu den Zielen des Rehasports zählen neben der Hilfe zur Selbsthilfe auch die Stabilisierung des allgemeinen Wohlbefindens bzw. des Gesundheitszustandes sowie die Verbesserung von Ausdauer, Kraft, Koordination und Körperwahrnehmung. Auch Spaß und Geselligkeit in der Gruppe/im Verein nehmen eine wichtige Rolle ein.

Wer kann am Rehasport teilnehmen:
Die Teilnahme am Reha-Sport-Programm ist nur für anspruchsberechtigte Teilnehmer mit einer ärztlichen Verordnung möglich. Die Verordnung des Arztes muss vor der Teilnahme durch die Krankenkasse genehmigt werden. Die Teilnahme ist nicht an eine Mitgliedschaft gebunden. Durch eine Mitgliedschaft im PSV können Sie aber auch die übrigen Vereinsangebote (Studio, Kurse o.ä.) nutzen. Bei Interesse informiert Sie die Geschäftsstelle gerne.

Beratungsprotokoll und Abläufe in den PSV Rehabilitationssportgruppen
In unserem Beratungsprotokoll (Download) finden Sie alle wichtigen Informationen zu den Abläufen unserer Angebote. Das Protokoll muss vor der ersten Teilnahme am Rehasport unterschrieben werden. Gerne können Sie es vorab schon ausdrucken und unterschrieben mitbringen.

Herzsport

Schwerpunkt ist ein moderates Ausdauertraining, aber auch Kraft, Beweglichkeit und Koordination werden in alltagsnahen Situationen verbessert. Komplettiert wird das Bewegungsangebot durch Entspannungsverfahren und patientenorientierte Informationen - In den Übungsstunden ist ein Arzt anwesend!

Krebsnachsorge

Um die körperliche Leistungsfähigkeit insgesamt zu fördern und dadurch die Lebensqualität zu verbessern, stehen neben einem moderaten Ausdauertraining Übungen zur Stärkung und Erhaltung der Muskulatur, Beweglichkeits- und Koordinationsübungen sowie Entspannungsübungen im Vordergrund.
Durch den Austausch mit anderen Betroffenen in der Gruppe können hilfreiche Erfahrungen gemacht werden und Informationen weitergegeben werden.

Lungensport

Funktions- und Koordinationsgymnastik, Atemgymnastik, Ausdauertraining, Spiele und Entspannung gehören zum regelmäßigen Stundenablauf der Sportgruppe. Die Körperwahrnehmung wird verbessert und nach Möglichkeit sollen die Übungen dazu dienen, den Alltag besser bewältigen zu können.

Neurologie

Angesprochen sind hier alle Menschen mit Erkrankungen des zentralen Nervensystems und der Sinnesorgane, zum Beispiel Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, inkomplette Querschnittlähmungen, Parkinson, Multiple Sklerose. Sinnesbehinderungen können bei den Übungen teilweise kompensiert werden.
Voraussetzung für eine Teilnahme sollte das selbständige Aufstehen und Stehen sein. Das periphere und zentrale Nervensystem werden z.B in Form von Übungen im Bereich des Gleichgewichts und der Feinmotorik geschult. Die Körperwahrnehmung wird geschult. Übergreifendes Ziel dieses Sportangebotes ist das Verbessern der Bewältigung von Alltagssituationen und das Erreichen und Fördern größtmöglicher Selbstständigkeit.

Orthopädie

Beweglichkeit, Muskelaufbau und Kräftigung verbessern Ihre Stabilität und vermitteln Ihnen ein besseres Körpergefühl. Rückenschule wie auch Entspannung sind ebenso Teil der Maßnahme.